konzerte


gisbert zu knyphausen, hauptbahnhof (gleis 9/12)
“es ist ja nicht so, als reiste ich gisbert zu knyphausen auf seiner tour durch deutschland hinterher. aber bei einem wochenend-aufenthalt im schönen münster war es wieder mal soweit. auf bahnsteig 9/12 bot er zwischen 22 uhr und mitternacht einen großteil seiner stücke in begleitung von seinem gitarristen gunnar ennen dar. als bühne diente den beiden ein sehr kleines glashäuschen der bahnhofsmission inmitten einfahrender züge und mehreren hundert zuhörern. nach einem auftritt mit band im schlachthof wiesbaden eine tolle gelegenheit, die neuen lieder nun auch im akustischen arrangement zu hören. schön auch, dass gisbert sich seine anhänger weiterhin so beständig auf konzerten erspielen und nicht auf erstkontakt in form von verbreiteten mp3-dateien setzen möchte. selbst über die schäbigen boxen, die für die zeit des auftritts das wartehäuschen zierten, drangen die melodien wunderschön an unsere ohren.” (gastbeitrag)


bonaparte, open air werden 2010
“bonaparte stehen mit ihrem zweiten album “my horse likes you” in den startlöchern und ließen das publikum bereits an den neuen songs teilhaben. besonderes augemerk legten sie hierbei auf eine sehr extravagante bühnenshow. verrücktere kostüme und tanzdarbietungen dürfte das open air werden in den letzten jahren wohl kaum gesehen haben.”


friska viljor, open air werden 2010
“die schweden ließen keinen hit vermissen. die besucher wollten songs wie “if i die now”, “old man” und “four points”. friska viljor gaben sie ihnen. mit gehörigem enthusiasmus und der regelmäßigen aufforderung an das publikum, ihre songs tanzend abzufeiern, sorgten friska viljor für den wohl ausgelassensten bühnenauftritt an diesem tag.”


gisbert zu knyphausen, open air werden 2010
“die kurze spielzeit von einer knappen stunde füllten gisbert zu knyphausen und seine band dieses mal mit ausgewählten songs seiner beiden alben. darunter fanden sich “der blick in deine augen” und “morsches holz”, die – verglichen mit hits wie “sommertag” oder “melancholie” – auf konzerten bislang eher selten im fokus standen. für abwechslung sorgte ferner eine ausgiebige instrumental-einlage im song “neues jahr”, die manch einen festival-gast in einen tranceartigen zustand und auf diese weise tiefer und tiefer ins glück versetze.”


get well soon, konzerthaus
“die musik von get well soon ist prädestiniert für konzertsäle wie den des dortmunder konzerthauses: einzigartige akustik trifft auf pathetische gesten im pop gewand. das aus 13 (!) personen bestehende ensemble, welches konstantin gropper an diesem abend mitbrachte, um sämtlichen gästen seine große gefühlswelt zu offenbaren, bot bis ins kleinste detail ausgearbeitete arrangements. ob wuchtig wie in “if this hat is missing i have gone hunting” oder weich wie in “a voice in the louvre”, das publikum war stets sichtlich begeistert und ließ sich vollumfänglich vom theatralischen sound und den herrlichen bildern auf der leinwand einnehmen.”